Hierbei werden eine ganze Reihe von Verhaltensweisen beschrieben, bei denen sich absichtlich Wunden in Form von Schnitten oder ähnlichem an Armen oder Beinen, aber auch an anderen Körperteilen zugefügt werden.
Während junge Frauen ( speziell Opfer von sexuellem Missbrauch oder körperlicher Gewalt ) besonders anfällig für ein Selbstverletzendes Verhalten zu sein scheinen, neigen junge Männer eher zu autoaggressivem Verhalten, das sich darin zeigt, das er z.B. gegen einen Türrahmen boxt bis die Hand blutet, oder den Kopf gegen eine Wand schlägt.
Da jungen Frauen und Mädchen durch unterschiedliche und falsche Erziehung untersagt wird, ihre Aggressionen auszuleben, dürfen dies Jungen oder Männer. E werden Gründe und Auslöser für aufgestaute Probleme in sich selbst gesucht oder auf sich selbst übertragen.
Hat sich ein „Druck“ aufgebaut, führt dies anschließend zum autoaggressiven bzw. Selbstverletzenden Verhalten; von Betroffenen, oft als „ritzen“ beschrieben, um sich selber wieder zu „fühlen“.