Narzissmus
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Narzissmus (narzisstische Persönlichkeitsstörung)
Laut ICD-10 wird die narzisstische Persönlichkeitsstörung unter der Rubrik „Andere spezifische Persönlichkeitsstörungen“ aufgeführt. Allerdings nicht weiter charakterisiert, obwohl sie häufig als Persönlichkeitsdiagnose gebraucht wird. DSM-IV beschreibt die narzisstische Persönlichkeitsstörung als ein Muster von Großartigkeit das tiefgreifend ist und das Bedürfnis nach Bewunderung, aber auch einen Mangel an Empathie zum Vorschein kommen lässt. Der Anfang des Narzissmus liegt im frühen Erwachsenenalter und zeigt sich in verschiedenen Situationen.- kann die eigenen Gefühle oder Bedürfnisse anderer nicht erkennen - hat ein hohes Anspruchsdenken; es wird eine übertriebene Erwartung - in zwischenmenschlichen Beziehungen ausbeuterisch (zieht Nutzen aus anderen um eigene Ziele zu erreichen) und darüber hinaus eine arrogante und überhebliche Verhaltensweise. Allerdings kann dieser hohe Anspruch an sich selbst zu einem Erschöpfungssyndrom führen. Der „Schuldige" ist dann meist der Vorgesetzte oder andere Personen. - als zentrale Symptome werden auch ein labiles Selbstwertgefühl, das häufig aus Leere und Unfähigkeit besteht,aufgeführt. - hohe Verletzbarkeit und Kränkbarkeit gehen neben der egozentrischen Einstellung einher. - bei näherem Kontakt sind sie sehr lebendige, charmante wirkende Menschen, die aber, um ihr Ziel zu erreichen, sehr manipulativ auftreten können. - präsentieren sich meist verletzend, auch arrogant und emotional sehr kühl.
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Der allgemeinsprachliche Begriff Narzissmus wird gerne in Zusammenhang mit „Selbstverliebtheit“ verwendet, ist aber ganz klar abzugrenzen mit der so genannten narzisstischen Persönlichkeitsstörung wie sie in der Psychiatrie und der Psychologie gefunden wird.